Linux für Einsteiger | Teil 1

In diesem Grundeinstieg geht es darum, den grundlegenden Umgang mit einem Linux Server zu erreichen. Egal ob mit einem selbst angelegten Server über eine virutelle Umgebung auf dem Computer oder durch einen angemieteten Root Server über einen Provider. Wir beginnenn ganz von Anfang an und Ich führe dich an der Hand entlang durch diesen Artikel.

1. Aller Anfang ist schwer

Jeder Anfang ist nicht immer gleich leicht, jeder möchte gleich von Anfang an alles können, aber um das zu erreichen musst du erst einmal die grundlegenden Dinge können.
Zum einen, sollte man sich auch am Anfang mit der Frage beschäftigen „Was versteht man unter Linux?“ – „Was sind Linux-Distributionen?“

1.1 Was versteht man unter Linux?

Unter Linux versteht man ein freies Betriebssystem, welches, wie Microsoft Windows und Apple Mac OS X, die Schnittstelle zwischen der phyischen Hardware und der eingesetzten Software bildet. Der meist verwendete Zweck des Linux-Betriebssystems besteht derzeit darin, als Server- oder Smartphone-Betriebssystem zu dienen. Mehr als 55% der Server weltweit nutzen Linux und etwa 82% nutzen Linux auf Ihrem Smartphone – in Form von Android. Im normalen Desktop-Bereich spielt LInux mit weniger als 2% derzeit keine große Rolle, weshalb es seine Stärken auch im Serverbereich voll und ganz ausspielen kann.

1.2 Was sind Linux-Distributionen?

Unter einer Linux-Distribution versteht man: ein Komplettpaket das für bestimmte Aufgaben aufeinander abgestimmt ist.
Eine Distribution besteht aus folgenden Bestandteilen:

  • Betriebssystem (dem Linux-Kernel), mit seinen Grundfunktionen und Treibern
  • Programme und Oberfläche
  • Quelltext bzw. Quellpakete
  • Dokumentation und Support

Die einzelne Linux-Distributionen können sich stark voneinander unterscheiden. Verschiedene Distributoren bieten spezielle Linux-Distributionen für bestimmte Aufgabengebiete an.
Eine Übersicht über die unterschiedlichen Linux-Distributionen kann man auf Wikipedia unter folgenden Link finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen

1.3 Welche Distribution ist nun die richtige für mich?

Im allgemeinen, eine ziemlich schwierige Frage. Das hängt letztlich von dem Einsatzzweck und den Vorlieben ab, die man hat. Du solltest dir im klaren sein, wo du deine Linux Maschine einsetzen möchtest. Ein bekanntes eingesetztes System ist allerdings, Linux Debian oder zum Beispiel auch Ubuntu. Vieles davon lässt sich jedoch auch auf andere Derivate umwälzen, da der Linux-Kernel bei allen der gleiche ist (abgesehen von verschiedenen Versionsnummern).

1.4 Verbindung per SSH

Um dich nun mit deinem Server zu verbinden, benötigst du ein SSH Tool wie PuTTY. – the.earth.li/~sgtatham/putty/latest/x86/putty.exe
In der Regel werden auf Servern keine grafischen Oberflächen eingesetzt. Wir können von nun an alles per Terminal erledigen und einfach auf den Server verbinden.
Nachdem Du dir PuTTy heruntergeladen hast, öffnest Du es und gibst anschließend die IP-Adresse ein und klickst auf „Öffnen“ Kurz nach dem öffnen wirst Du schon nach dem Login und passwort gefragt. Hier wird bei der ersten Verwendung der Loginname (Benutzer) „root“ ohne die Anführungszeichen verwendet. Das Passwort, ist das von deinem Hoster oder von dir gesetzte Root Passwort.

2. Die Linux Grundlagen

Im weiteren beschäftigen wir uns mit den Grundlagen in Linux selbst, das geht von der Verzeichnisstruktur bishin zu den Befehlen von Linux.
Befehle bnötigst Du in Linux da du dich damit durch die einzelenen Verzeichnisse navigieren musst nd dich damit zurecht finden musst.

2.1 Verzeichnisstrukturen in Linux

Wenn du das erste mal auf deinen Server verbindest mittels einem SSH Programm, wirst du recht schnell merken das du nur eine Befehlszeile hast. Um nun eine Übersicht der Ordne rauf deinen Server zu bekommen, wechsel einmal in dein Root Verzeichnis und liste deine Ordner auf, das ganze machst du indem du folgende Befehle dafür eingibst: cd / && ls

Gehen wir einmal die Befehlskette durch, das cd (changing directory) gibt den Ordnerwechsel an, das /<Verzeichnis> gibt den Ordner an, bei einem einzelenen / wird man in die oberste Ebene, auch Root genannt gewechselt. Hier sind alle Ordner und Dateien des System über Unterordner und Links zu Dateien erreichbar. Die dahinter liegenden „und“ Zeichen verknüpfen den vorderen Befehl mit dem nachfolgenden. Das ls steht wiederum für list, und listet demnach dann alle Ordner in dem Verzeichnis / auf.

2.2 Befehle in Linux

Um sich in Linux zu bewegen oder Aktionen zu betätigen, werden die Befehle oder auch Commands genannt, verwendet.

Befehl Beschreibung
cat Verknüpfung von Dateien („concatenate“)
cd Wechseln des Arbeitsverzeichnisses („change direcotry“)
ls Auflistung von Dateien („list“)
mkdir Erzeugung von Verzeichnissen („make direcotry“)
rm Löschen von Dateien und Verzeichnisse („remove“)
rmdir Löschen eines leeren Verzeichnisses („remove directory“)
mv Kopieren einer Datei und Löschen der Ursprungsdatei („move“); mv im aktuellen Verzeichnis ausgeführt: Umbennung einer Datei
cp Kopieren von Dateien oder Verzeichnissen („copy“)
date Ausgabe von Datum und Zeit des Servers

Eine komplette Übersicht der der Befehle von Linux findest auf auf dieser Seite https://wiki.ubuntuusers.de/Shell/Befehls%C3%BCbersicht
Dort sind alle Befehle aufgelistet und erklärt was sie für eine Auswirkung haben.

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